SEID WACHSAM! - Wie Irrlehrer sich in die Gemeinden einschleichen und wie die Gemeinde Irrlehrer durchschaut / Die Warnungen des Judasbriefs

Artikel: BU-57 ISBN: 978-3-944834-27-6
Autor: Gassmann, Lothar

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Wie Irrlehrer sich in die Gemeinde einschleichen und wie die Gemeinde Irrlehrer durchschaut.


Reihe Zeitströmungen - Band 3

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Wie Irrlehrer sich in die Gemeinde einschleichen und wie die Gemeinde Irrlehrer durchschaut / Die Warnungen des Judasbriefs

Irrlehrer treten fromm auf und werden wie Stars verehrt. Aber hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Unglaube und Lästerung, Habsucht und Unzucht.

Wie kann die Gemeinde Irrlehrer durchschauen?

Im Anschluss an den Judasbrief nennt der Autor 28 Kennzeichen zur Unterscheidung der Geister. Was dabei ans Licht kommt, ist hochaktuell und alarmierend, denn es wird deutlich, wie weit sich die Verführung in unserer Zeit bereits ausgebreitet hat.

Dr. theol. Lothar Gassmann

Reihe Zeitströmungen - Band 3

 

Leseprobe:

 12. Irrlehrer betreiben falschen

     Gottesdienst nach ihrem Eigenwillen.

 Vers 11: „Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen!“

Was war in 1. Mose 4 geschehen? Die ersten Menschenkinder, Kain und Abel, haben zwei unterschiedliche Opfer dargebracht. Abel hatte im Glauben das Beste gegeben, was er hatte, die Erstgeburt seines Viehs, und der Herr sah das Opfer gnädig an (vgl. Hebr. 11, 4). Kain hatte von den Früchten des Feldes gegeben. Es wird hier nicht weiter beschrieben, aber aus dem Folgenden wird deutlich, dass Gott das Opfer Abels gefiel, aber das Opfer Kains sah der Herr nicht an. Man kann daraus schließen, dass Kain ein eigenmächtiges Opfer dargebracht hatte und nicht, was dem Willen des Herrn entsprach. Er hatte einen eigenmächtigen, falschen Gottesdienst praktiziert, nicht den Gottesdienst, der dem Herrn wohlgefällig ist.

Und so können wir auch für die heutige Zeit folgern, dass wir gottgefällige, bibeltreue Gottesdienste feiern sollten und nicht solche Gottesdienste, die dem Herrn nicht gefallen, die wie das Opfer Kains sind und in den Augen Gottes nichts taugen. Die Folge war ja das Gericht Gottes. Kain wurde vertrieben. Er bekam dann zu seinem Schutz das Kainsmal, damit ihn nicht jeder töten konnte. Aber es war dem Herrn nicht wohlgefällig, was er getan hatte. Und er hatte ja dann seinen Bruder Abel erschlagen, woraus Sünde, Mord und Kriege erwachsen sind.

Gibt es auch heute Gottesdienste, die dem Herrn nicht gefallen? Prüfen wir uns selbst! Ich denke, von der Bibel her eindeutig abzulehnen sind folgende Formen von so genannten „Gottesdiensten“:

-            Interreligiöse Gottesdienste, bei denen Christen (oder die sich so nennen) sich mit Angehörigen fremder, heidnischer Religionen treffen, um zu „beten“. Ich erinnere an das interreligiöse so genannte „Friedensgebet“ von Assisi, das immer wieder fortgesetzt wurde. Auch auf Kirchentagen trifft man sich mit Götzendienern, um für den Frieden zu beten. Hierbei wird das erste Gebot Gottes übertreten: „Ich bin der Herr, dein Gott ... Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!“ (2. Mose 20, 2 f.).

-          Ökumenische Gottesdienste zwischen christlichen Kirchen, was etwas schwieriger zu beurteilen ist. Wie weit kann man da gehen? Kann man mit jedem, der sich „Christ“ nennt, und mit jeder Kirche, die sich „christlich“ nennt, gemeinsame Gottesdienste feiern? Ich denke, da gibt es Grenzen, die auch vom Wort Gottes ganz klar vorgegeben sind. Wenn etwa zu katholischen „Heiligen“ oder auch zu „Maria“ gebetet wird, was uns in der Bibel verwehrt ist, können wir keine gemeinsamen Gottesdienste feiern. Auch von Sekten und „Kirchen“, in denen massive Irrlehren vertreten werden, müssen wir uns fernhalten.

-            „Tiergottesdienste“ mit Hunden, Eseln, Pferden und Schweinen, die dazu eingeladen werden. Tiere können wir natürlich lieb haben, aber wir dürfen sie nicht vergötzen. Tiere haben nicht einen Geist wie der Mensch. Sie haben sicherlich Empfinden und Gemütsbewegungen, aber in den Gottesdienst gehören sie nicht. Dafür finden wir in der Bibel keine Stelle als Vorbild, auch wenn unser Herr sie geschaffen und lieb hat.

-            Friedensgottesdienste: Wir sind als Christen auch für Frieden, aber nicht für Frieden um jeden Preis. Vor allem sind wir nicht für einen Frieden, bei dem nicht Jesus allein gemäß Epheser 2, 14 unser Friede ist, sondern bei dem auf interreligiöse Weise alle möglichen „Friedensgestalten“ wie Buddha, Zarathustra und vielleicht sogar Mohammed hineingeholt werden. Dies kann nur ein Scheinfrieden sein, aus dem kein wirklicher Frieden erwachsen kann. Ich bin durchaus dafür, dass wir friedlich mit Andersgläubigen umgehen, aber wir können nicht gemeinsam mit ihnen beten. Wir können als Christen nicht am gleichen Joch ziehen mit Belial (2. Kor. 6, 14 ff.)!

-            Neue Abendmahls-Formen: Zum Gottesdienst gehört auch die Frage des Abendmahls. Auf Ev. Kirchentagen gibt es so genannte Feierabendmahle, die auch mit nichtbiblischen Elementen gefeiert werden. Inzwischen ist weithin bereits das Abendmahl für Kinder eingeführt worden. Wie steht es da aber mit der „Würdigkeit“ beim Abendmahl? Ist es gemäß der Heiligen Schrift nicht nur für Gläubige vorbehalten, die wirklich wiedergeboren sind? „Jeder prüfe sich selbst“, heißt es warnend in 1. Korinther 11. Kann man das auch schon bei kleinen Kindern erwarten? Ich finde es äußerst problematisch, wenn man jetzt so weit geht und den Tisch für alle öffnet. Es sollten nur die Wiedergeborenen, die auch von sich aus versöhnungsbereit sind, zum Abendmahl gehen. Ansonsten empfängt man es sich zum Gericht (1. Kor. 11, 27-29)!

-            Spaßgottesdienste, bei denen „geblödelt“ wird. So fand zum Beispiel beim Christival eine „Lachparade“ und eine Vorstellung Jesu als Lachkünstler statt, was nichts anderes als eine Gotteslästerung ist.

-            Musik: Bei okkulten Musikformen sollten wir äußerst vorsichtig sein, etwa bei Rhythmen, die aus afrikanischen Stammesreligionen stammen, oder bei Trancemusik aus dem Hinduismus. Solches dringt immer stärker in christliche Bereiche ein. Wir sollten uns weder in ungeistliche Ekstase noch in eine die Nüchternheit raubende Trance hineinbringen lassen, sondern den Herrn anbeten durch gesunde geistliche Lieder.

-          Heilungsgottesdienste: Ich glaube durchaus, dass Gott auch heute heilen und Wunder tun kann. Es gilt dann aber Jak. 5: Man soll die Ältesten rufen, die Sünden bekennen, sich salben lassen und über sich beten lassen. Aber man soll keine Show veranstalten! Ich finde nirgends in der Bibel, dass Jesus sagt: „Inszeniert eine große Heilungsshow und dann zeigt die Sensationen!“ Aber genau so wird es heute weithin gemacht. Jesus Christus hatte sogar mehrfach nach Heilungen gesagt: „Erzählt es nicht weiter!“ Und was tun viele Heilungsprediger heute?! Das Gegenteil! Das in Jakobus 5 beschriebene Vorgehen ist dagegen das, was für die Gemeinde gilt: Heilung in Ehrfurcht vor Gott und persönlicher Verantwortlichkeit.

-          Heute gibt es immer mehr das Phänomen des Umfallens nach hinten. Gemäß Jesaja 28, 13 ist dieses Umfallen nach hinten ein Zeichen des Gerichts, weil nämlich die Blöße dabei aufgedeckt wird (vgl. 2. Mose 20, 26)! Nach 1. Kor. 14, 25 neigt sich, wer Gott anbetet, aktiv auf sein Angesicht nach vorne und fällt nicht passiv besinnungslos nach hinten. Neben einigen anderen Bibelstellen ist auch der Hohepriester Eli, der rücklings fällt und sich erschlägt, ein Zeichen des Gerichts (1. Sam. 4, 18).

Wir sollten uns fragen: Feiern wir Gottesdienst nach Gottes Wort und Willen? Wird das Abendmahl bei uns nur an Gläubige ausgeteilt, die es auch würdig empfangen können, ohne es zum Gericht zu nehmen? Halten wir uns von allen falschen und gotteslästerlichen „Gottesdiensten“ fern? Denn dies ist der Weg Kains - und damit sollen wir keine Gemeinschaft haben.

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